Voestalpine CEO : “Digital revolution will not kill jobs”

Share on Facebook0Share on Google+0Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn3Pin on Pinterest0Email this to someonePrint this page

Focus : 

  • Voestalpine will need less and less “blue colars” and more and more data experts.
  • The new rolling mill in leoben will be drived by 2 employees and 15,000 sensors instead of 15 to 20 workers by shift for the old plant.
  • The Group digitalization transformation will take 15 years with no negative impacts on jobs 
  • “We will replace those who retire by ‘white-collar workers’.
  • Overs 50s, will be  managed to bring them to a reasonable pace until retirement
  • For those who are between 35 and 50, we must really qualify them
  • New digital disciplines will be created in the group

AA

(German)

Voestalpine-Chef Eder: Digitalisierung killt keine Jobs

Die voestalpine brauche zwar in dieser Zeit immer weniger “blue-collar workers”, dafür aber mehr Experten für Informationstechnologie

Die Digitalisierung schreitet zügig voran – Menschen werden zusehends durch Computer ersetzt. Bei der voestalpine fallen dabei aber laut Konzernchef Wolfgang Eder keine Jobs weg: “Es werden keine dramatischen Arbeitsplatzeffekte damit verbunden sein”, sagte er vor Journalisten in Wien. Betroffene Konzernmitarbeiter würden umgeschult, kämen anderswo im Unternehmen unter oder gingen in Pension. Als Beispiel dafür führte Eder das nunmehr vollautomatisierte Drahtwalzwerk im steirischen Leoben/Donawitz an. Die alte Anlage werde “in den nächsten Monaten” abgestellt. Bisher arbeiteten dort 15 bis 20 Arbeitnehmer pro Schicht. “Heute wird das mit zwei Leuten im Kontrollraum und 15.000 Sensoren gefahren”, berichtete der voestalpine-Chef. Die Modernisierung startete im Sommer 2016. “Die Leute kommen alle am Standort unter – wir haben auch zwei Jahre lang umgeschult”, so Eder. Etwa 150 Mitarbeiter würden umgestellt, einige gingen in den Ruhestand.

 Immer weniger “blue-collar workers”

“Die Digitalisierung wird sich auch weiterhin nicht negativ auswirken – aus der egoistischen Sicht unseres Unternehmens”, so Eder. Der Transformationsprozess werde “mit Sicherheit 15 Jahre dauern – ohne Mitarbeiterabbau”, wie der Konzernchef betonte.

Die voestalpine brauche zwar in dieser Zeit immer weniger “blue-collar workers” (Arbeiter, Anm.), dafür aber mehr Experten für Informationstechnologie etc. Dafür müssten auch die notwendigen Fachebenen im Konzern geschaffen werden. Das sei “bewältigbar”, so Eder unter Verweis auf die rund 1.400 jungen Menschen, welche die voestalpine permanent ausbilde. Unter den Universitätsabgängern und Fachhochschulabsolventen sei der Konzern zudem “ein gern gesehener Arbeitgeber”.

“Wir werden diejenigen, die in Pension gehen, durch ‘white-collar workers’ ersetzen; bei den Über-50-Jährigen schaffen wir es, sie zu vernünftigen Bedingungen bis zum Ruhestand rüberzubringen und bei den 35- bis 50-Jährigen müssen wir es schaffen, sie wirklich aufzuqualifizieren”, sagte Eder. Letzteres gilt als schwierigster Part. Weltweit beschäftigte die voestalpine im Geschäftsjahr 2016/17 an die 50.000 Mitarbeiter.

Source :

https://kurier.at/wirtschaft/voestalpine-chef-wolfgang-eder-digitalisierung-killt-keine-jobs/261.968.177

 

Posted in Recherche & Développement.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *